Freitag, 6. November 2015

Isle.

Diese Mädchen, mit denen jede Katastrophe einfach mal so gar keine ist, die, mit denen Schweigen einfach nur Durchatmen und Blödsinn auf einmal ganz doll sinnvoll ist. Mit so einem Mädchen hatte ich 72 Stunden auf Rügen. Der Plan: Wellness, 100% Wohlfühlen. Die Location: Das Precise Resort Rügen.

Freitag, 13 Uhr. Und schon seit zwei Stunden suchen wir Burger King. Wir sind hungrig, verzweifelt und Mädchen. Und jedes Raststättenschild sagt: nein. Hier nicht. Okay, Google, wo ist das nächste Burger King? 15 Minuten ungeplante Landstraße in fabelhaften Farben und: zwei Crispy Chicken mit Pommes, ein Chicken Nugget Burger und die Chili Cheese Nuggets, bitte. Oh, und eine Cola und eine Cola Light. Drei Stunden später und eine Erkenntnis reicher (Kuhs ist die Mehrzahl von Kuh, die es in dem gleichnamigen Ort aber gar nicht gibt) überqueren wir die Rügenbrücke. Und ja, da ist schon Meer.
Und alles was wir dann noch tun: Massagetermine und einen Tisch zum Dinner reservieren, Whirlpool, Sauna. Gute Nacht und süße Träume.

Samstag, 10 Uhr. Zum Frühstück 4 Croissants mit Himbeermarmelade und echter Nutella. Und einen Waldfruchtjoghurt und Mini-Waffeln. Der Hubschrauber, der zu den Kreidefelsen fliegt, ist zu teuer, die Ponys leider schon ausgebucht. Das Highlight? Wir wollten nur zum Meer und auf einmal waren wir am Kap Arkona. Ganz allein, denn der letzte Bus mit Touristen ist schon wieder weg. Es dämmert und die Restaurants haben schon geschlossen. Wir und der Leuchtturm und es ist perfekt.

Sonntag, 11 Uhr. Wir checken aus. Unser Ziel: die Stubbenkammer an den Kreidefelsen. Google sagt, ich kann euch hin navigieren. Fail. Wir fahren über unbefestigte Straßen zwischen den Feldern mit ca. 200 Kranichen und durch den so, so, so bunten Wald des Nationalparks - in einem up! 1,5 Stunden lang. Okay, Kreidefelsen sind aus. Das Meer ist trotzdem fabelhaft.
Bevor wir die Insel mit einem Räucheraal und drei Tüten Chips auf dem Rücksitz verlassen, stoppen wir kurz bei Burger King. Zwei Crispy Chicken, bitte. Und irgendwann auf einer Baustelle auf der Autobahn stirbt Hildegard, unser Navi. Aber das ist okay, wir haben ja Google. Und eine Landstraße. Es wird dunkel und nebelig und wir haben absolut keine Ahnung, wo wir überhaupt sind. Aber wir singen, ziemlich laut und schief aber mit ganz viel Emotion. Das können wir verdammt gut.
Es ist 20 Uhr als wir fast zuhause ankommen. Nur noch einen Chicken Nugget Burger und eine ganz dicke Umarmung. Später schreibt sie: Mit dir sind diese ganzen merkwürdigen Dinge gar nicht mehr so merkwürdig <3 <3 <3.





Kommentare:

  1. Wirklich wunderschöne Bilder! Am Besten gefällt mir das mit dem Leutturm!
    Liebe Grüße
    TheLebasi
    http://thelebasiblog.blogspot.de

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  2. Die Bilder sind ganz toll.

    Liebste Grüße Anni von Annimierdame

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  3. Tolle Bilder und super geschrieben! :)

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